Ein Raum für die Seele

Für psychisch kranke Menschen sind die Gemeindepsychiatrischen Zentren Orte der Geborgenheit. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2015

Artikel-TagesstättenWer psychisch erkrankt ist, leidet nicht nur unter der Krankheit, sondern wird häufig von der Gesellschaft weiter ausge­ grenzt. Die Vorbehalte gegenüber diesen Menschen sind hoch, oft werden sie als auffällig und störend wahrgenommen. Aufgrund der Erkrankung haben psy­ chisch Kranke meist ihren Arbeitsplatz verloren und damit verbunden auch ihre eigenständige finanzielle Sicherung, ihre Wohnung und die Teilhabe am gesell­ schaftlichen Leben. Continue reading

Jede/r braucht ein Zuhause

Für wohnungslose und arme Menschen ist die Tagesstätte in der Olgastraße 46 ein Stück Heimat. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2015

CvO_4-2015-Seite-5Ein Zuhause ist der Ort, wo die mensch­ lichen Bedürfnisse nach Sicherheit, Unab­ hängigkeit, Ungestörtheit und Selbstbe­ stimmung gelebt werden können. Leben ohne eigene Wohnung oder auf der Straße bedeutet Verarmung und soziale Isolation. Wer obdachlos ist, in einem Sozialhotel oder Heim wohnt, dessen Privatleben findet meist in der Öffentlichkeit statt: in Parkan­ lagen, Kaufhauspassagen, Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen. Da ist eine An­ laufstelle, die Geborgenheit gibt, die Schutz und Rückzug bietet, enorm wichtig. Continue reading

Orte und Menschen, auf die Verlass ist

Gestrauchelt, den Anschluss verpasst, das Leben nicht in den Griff bekommen – schwierige Situa­ tionen gehören zum Leben. Oft lassen sie sich nicht ohne Unterstützung meistern. Dann ist es hilf­ reich, wenn es Zufluchtsorte gibt, die Hoffnung in die Herzen bringen und Perspektiven aufzeigen. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2015

CvO_4-2015_Seite-4Gute Zeiten, schlechte Zeiten gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch im realen Leben. Doch da lassen sich Probleme oft nicht so schnell und einfach lösen, wie es das Drehbuch vorschreibt. Da steht man nach einem Sturz nicht immer sofort wie­ der auf, rückt das Krönchen zurecht und geht weiter. Da lassen sich Krisen, Sorgen, Ängste oder Verluste nicht ohne Hilfe und Beistand bewältigen. Continue reading

Mobile Jugendarbeit verbindet Kontinente

von Torsten Juchem, Jonas Puhm und Sarah Wimmer aus unserer Mobilen Jugendarbeit

Mobile Jugendarbeit2In Stuttgart daheim, in der Welt zuhause! Das trifft auf das Konzept der Mobilen Jugendarbeit zu, das sich in den 1960er Jahren in Stuttgart entwickelt hat und schon seit vielen Jahren über die deutschen Grenzen hinaus erfolgreich praktiziert wird. Für Jugendliche, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind und die zu anderen (hochschwelligeren) Unterstützungsangeboten keinen direkten Zugang finden.
Im ostafrikanischen Land Kenia leitet der kenianische Sozialarbeiter Davies Okombo seit Herbst 2014 das erste afrikanische Modellprojekt für Mobile Jugendarbeit. In der westkenianischen Stadt Kisumu, die mit über 300.000 Einwohnerinnen die drittgrößte Stadt des Landes ist, sind die Herausforderungen der Jugendarbeit immens.

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Vietnamesische Auszubildende verstärken unsere Pflegeheime

Altenhilfe2 von Joachim Treiber, Hausleitung unseres Hauses Adam Müller-Guttenbrunn

Am Montag, den 14. September war ein reges Treiben auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Delegationen mehrerer Stuttgarter Altenhilfeträger waren anwesend, um ihre zukünftigen Auszubildenden in Empfang zu nehmen.

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Kunst als Weg

Auf Facebook, Google+ und Twitter stellen KünstlerInnen aus den zahlreichen Kreativwerkstätten, Malateliers und Kunstgruppen unseres Verbandes sich und ihre Werke vor. Dieser Beitrag von Ansgar Skoda erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 11.

Header FBIn vielen unserer Einrichtungen bietet der Stuttgarter Caritasverband Kreativwerkstätten für arbeitslose, obdachlose oder alte Menschen, sowie für MigrantInnen, Menschen mit Behinderung oder einer Suchtkrankheit an. Zahlreiche unentdeckte Kunsttalente leben in unseren Wohnangeboten und arbeiten hier weitgehend für sich alleine. Deshalb begleiten wir mit unserer Social Media-Serie cARiTas – Kunst als Weg wöchentlich photographisch künstlerische Prozesse in unseren Einrichtungen und stellen in regelmäßigen Abständen unsere Kreativangebote, einzelne KünstlerInnen, ihre Geschichten und ihre Werke vor.

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Anregungen zur Vorsorgeplanung

DSC04576Mit den Themen Krankheit und Tod beschäftigt man sich nicht „einfach so“, niemand denkt gern an seine eigene Endlichkeit. Doch was passiert beispielsweise nach einem Unfall, einem Sturz, wenn man sich nicht mehr äußern kann und auf Hilfe angewiesen ist? Wie kann vorgesorgt und eigene Wünsche abgesichert werden? Hier einige Tipps und Erläuterungen zum Thema Vorsorgeplanung. 

Dieser Beitrag erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 10.

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