Mobile Jugendarbeit verbindet Kontinente

von Torsten Juchem, Jonas Puhm und Sarah Wimmer aus unserer Mobilen Jugendarbeit

Mobile Jugendarbeit2In Stuttgart daheim, in der Welt zuhause! Das trifft auf das Konzept der Mobilen Jugendarbeit zu, das sich in den 1960er Jahren in Stuttgart entwickelt hat und schon seit vielen Jahren über die deutschen Grenzen hinaus erfolgreich praktiziert wird. Für Jugendliche, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind und die zu anderen (hochschwelligeren) Unterstützungsangeboten keinen direkten Zugang finden.
Im ostafrikanischen Land Kenia leitet der kenianische Sozialarbeiter Davies Okombo seit Herbst 2014 das erste afrikanische Modellprojekt für Mobile Jugendarbeit. In der westkenianischen Stadt Kisumu, die mit über 300.000 Einwohnerinnen die drittgrößte Stadt des Landes ist, sind die Herausforderungen der Jugendarbeit immens.

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Vietnamesische Auszubildende verstärken unsere Pflegeheime

Altenhilfe2 von Joachim Treiber, Hausleitung unseres Hauses Adam Müller-Guttenbrunn

Am Montag, den 14. September war ein reges Treiben auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Delegationen mehrerer Stuttgarter Altenhilfeträger waren anwesend, um ihre zukünftigen Auszubildenden in Empfang zu nehmen.

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Kunst als Weg

Auf Facebook, Google+ und Twitter stellen KünstlerInnen aus den zahlreichen Kreativwerkstätten, Malateliers und Kunstgruppen unseres Verbandes sich und ihre Werke vor. Dieser Beitrag von Ansgar Skoda erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 11.

Header FBIn vielen unserer Einrichtungen bietet der Stuttgarter Caritasverband Kreativwerkstätten für arbeitslose, obdachlose oder alte Menschen, sowie für MigrantInnen, Menschen mit Behinderung oder einer Suchtkrankheit an. Zahlreiche unentdeckte Kunsttalente leben in unseren Wohnangeboten und arbeiten hier weitgehend für sich alleine. Deshalb begleiten wir mit unserer Social Media-Serie cARiTas – Kunst als Weg wöchentlich photographisch künstlerische Prozesse in unseren Einrichtungen und stellen in regelmäßigen Abständen unsere Kreativangebote, einzelne KünstlerInnen, ihre Geschichten und ihre Werke vor.

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Anregungen zur Vorsorgeplanung

DSC04576Mit den Themen Krankheit und Tod beschäftigt man sich nicht „einfach so“, niemand denkt gern an seine eigene Endlichkeit. Doch was passiert beispielsweise nach einem Unfall, einem Sturz, wenn man sich nicht mehr äußern kann und auf Hilfe angewiesen ist? Wie kann vorgesorgt und eigene Wünsche abgesichert werden? Hier einige Tipps und Erläuterungen zum Thema Vorsorgeplanung. 

Dieser Beitrag erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 10.

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Ein Plus für die Teilhabe

Im Kampf gegen die Folgen von Sucht und Abhängigkeit bekommt der Stuttgarter Caritasverband jetzt Unterstützung: den Biopharmakonzern AbbVie und die Deutsche Leberhilfe. Gemeinsam wurde das Aktionsbündnis „PLUS“ gestartet. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 9.

Logo Aktionsbündnis PlusMenschen, die Drogen konsumieren, führen ein riskantes Leben. Die Abhängigkeit produziert eine Menge vielschichtiger Probleme: medizinisch, psychisch, sozial. Im Klartext heißt das: gesundheitliche Schäden, zerstörte Partnerschaften und Familien, gesellschaftlicher Abstieg durch Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit. Die Sucht bestimmt den Tagesablauf, das gesamte Handeln, Denken und Fühlen.

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Offene Druckwerkstatt im High Noon

Jeden Freitag gibt es für KlientInnen unseres Bereiches Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen von 10 bis 14 Uhr in der Lazarettstraße 8 die Möglichkeit, in einer Druckwerkstatt kreativ zu werden. Dieser Beitrag von Ansgar Skoda erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 8.

Social Media IMG_3227Unser Kontaktcafé High Noon für Substituierte und Drogenabhängige bietet nicht nur einen günstigen Mittagstisch für einen Euro pro Portion, zahlreiche niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Wasch- und Duschmöglichkeiten, sondern seit einigen Monaten auch ein einmal wöchentliches Kreativangebot in einer neu eingerichteten Werkstatt.

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Wohnen sichert Teilhabe

Der Caritasverband für Stuttgart ist auf dem hart umkämpften städtischen Wohnungsmarkt ein verlässlicher Geschäftspartner für ImmobilienbesitzerInnen geworden. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 6-7.

S.6-7_Wohnen(18)Die Probleme sind hinlänglich bekannt: Wohnraum in Stuttgart ist knapp, Wohnen in Stuttgart ist teuer, und es fehlen vor allem preiswerte Sozialwohnungen. Auch die Gründe für diese Situation sind kein Geheimnis: In der Vergangenheit reduzierten Bund, Land und Stadt die Förderungen des sozialen Mietwohnungsbaus, und viele alte Sozialbindungen laufen aus. Deshalb fallen pro Jahr immer mehr sozial geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung als neu gebaute hinzukommen. Die bisherigen Bemühungen konnten diesen Trend nicht stoppen, und die neuen Maßnahmen und Planungen greifen noch nicht.

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