Eine Stadt für alle

Wenn immer mehr Menschen alt werden, steigt auch die Zahl der altersbedingten Krankheiten. In Bad Cannstatt haben sich im Netzwerk „Demenzfreundliches Bad Cannstatt“ mittlerweile 20 ProjektpartnerInnen zusammengeschlossen, die sich für eine lebenswerte Stadt für alle einsetzen. Dieser Beitrag von Sabine Reichle erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 5.

S.4-5_Alte Frau mit jüngerer_HOP_9017

Foto: Deutscher Caritasverband e.V./ KNA-Bild

Immer mehr Menschen werden alt. Viele genießen ihr Leben bis ins hohe Alter, sind gesund und geistig aktiv. Aber der demografische Wandel führt auch dazu, dass die Zahl der altersbedingten Krankheiten steigt. So leben in Stuttgart rund 7.000 demenzkranke Menschen. Zwei Drittel von ihnen leben zu Hause, ein Drittel in stationären Einrichtungen.

Continue reading

Eine Kooperation, die Wirkung zeigt

S.4-5_Logo-Demenzfreundliches-Bad-CannstattDr. med. Katrin Gebicke von der Bürgerstiftung Stuttgart moderiert den Runden Tisch in der Projektgruppe „Demenzfreundliches Bad Cannstatt“. Die Fragen zu den Aufgaben und Zielen sowie zur Zusammenarbeit stellt Sabine Reichle. Dieses Interview erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 4.

Continue reading

Ambulant und stationär

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 13. Von Sabine Reichle

++haus_st_ulrich2_5091

Foto (c) Isabell Munck

Auch St. Monika in Stuttgart-Neugereut ist für den Stadtteil viel mehr als nur ein Seniorenheim. Das Haus St. Monika ist verankert in der Lebenswelt der Menschen hier. Hier hat das Neugereuter Theäterle seit 1992 seine Spielstätte. Neben den 226 stationären Plätzen gibt es auch eine Tagespflege. Dem Haus sind 36 betreute Seniorenwohnungen angeschlossen. In der Begegnungsstätte gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Menschen aus dem Haus und der Umgebung.

Continue reading

Lebendige Mittelpunkte im Quartier

Einrichtungen der Altenpflege wirken nach innen und nach außen: Als Zuhause für alte und pflegebedürftige Menschen und mit ihren ambulanten Diensten in den Stadtteil hinein.

haus_st_ulrich_9718

Das Haus St. Ulrich, Foto (c) Isabell Munck

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 12. Von Sabine Reichle

Die Einrichtungen und die Mitarbeitenden der Altenhilfe sind für ihre Bewohnerinnen und Bewohner da und verstehen sich als Nachbarn im sozialen Umfeld. So entsteht eine Nachbarschaft, von der alle profitieren: Pflege- und Seniorenheime werden zu sozialen Orten der Begegnung und des Austausches im Stadtteil.

Continue reading

Start eines Projektes zur Bewegungsförderung im Haus Adam Müller-Guttenbrunn

Professorin Angelika Zegelin gibt Bewegungsimpulse bei ihrem Vortrag "Bewegungsförderung in der Praxis"

Professorin Angelika Zegelin gibt Bewegungsimpuls bei ihrem Vortrag “Bewegungsförderung in der Praxis”

von Joachim Treiber, Petra Schubotz, Michelangelo Ferrentin, zuständig für die Bewegungsförderung im Haus Adam Müller-Guttenbrunn (AMG)

Unter dem Motto „Haus Adam Müller-Guttenbrunn – hier bewegt sich was!“ widmet sich das AMG im Rahmen eines über drei Jahre angelegten Projektes dem Thema Bewegungsförderung. Das Vorhaben wird vom Gesundheitsamt gefördert und läuft geplant bis zum 30.11.2017. Zielgruppe des Projektes sind alle BewohnerInnen, deren Angehörige und MitarbeiterInnen sowie extern Interessierte – unter aktiver Beteiligung und Kooperation mit Bezugspersonen, Gemeinden, Vereinen, unserem Projekt „ZeBra“ und niedergelassenen ÄrztInnen.

Continue reading

Projekt „ZeBra“ im Haus St. Ulrich feiert erstes Jubiläumsjahr

Ältere Menschen mit Migrantionshintergrund finden den Weg in unsere stationäre Altenhilfe

von Valerio Polimeni, Mitarbeiter unseres Projektes “Zugänge erleichtern – Brücken bauen (ZeBra)”

Projektmitarbeiter Valerio Polimeni (Mitte)

Projektmitarbeiter Valerio Polimeni (Mitte) bei Jubiläumsfeier am 2. März

Eine ganze Reihe von Zugangsbarrieren können ältere Menschen mit Migrationshintergrund daran hindern, die Angebote im Bereich der Pflege rechtzeitig in Anspruch zu nehmen. Obwohl die kultursensible Pflege inzwischen Standard in den Pflegeheimen des Caritasverbandes in Stuttgart ist, spielen Sprachbarriere, Informationsdefizite, Rechtsunsicherheit, Kulturunterschiede, ein anderes kulturelles Verständnis zum Thema Gesundheit und Krankheit, aber auch Sorgen hinsichtlich der Finanzierung weiterhin eine große Rolle.

Continue reading

BerufsschülerInnen zu Besuch in unserem Seniorenheim St. Monika

Islam, Hamdi, Aleksandra, Alexandros, Leyla, Aylin, Melisa, Daniel, Nadine, Simge, Eren und Diogo aus der Klasse 2a vom kaufmännischen Berufskolleg Fremdsprachen (BKFR) der Beruflichen Schulen des Internationalen Bundes in Stuttgart berichten von ihrem Besuch in unserem Haus St. Monika am 24. Februar 2015:  

Wir wurden von der Heimleiterin Schwester Lissy und Mitarbeitenden der Caritas sehr herzlich im Rupert Mayer Saal des Hauses St. Monika empfangen. Es wurden uns Brezeln und Getränke zur Begrüßung angeboten.

Continue reading