Vocatium 4.0: Wie wirken die Messeauftritte des Caritasverbands für Stuttgart? Wir haben nachgefragt!

von Julian Marx, Personalreferent und Messekoordination im Team Zentraler Service und Personalorganisation (ZSPO)

vocatium1 Als Caritasverband für Stuttgart setzen wir uns aktiv für die hilfebedürftigen Menschen im Stadtgebiet Stuttgart ein.

Um diese Aufgabe zu bewältigen ist es von zentraler Bedeutung, dass wir auch in Zukunft ausreichend Menschen für eine Mitarbeit bei uns begeistern können – und das, bei einem sinkenden Anteil der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter und einer oftmals steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen in den verschiedenen Handlungs-/ Geschäftsfeldern.

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Dem Stromspar-Check droht das Aus!

Dem erfolgreichen Projekt fehlt eine dauerhafte Förderung durch die Kommune. Bedroht sind dadurch auch die Arbeitsplätze für bisher langzeitarbeitslose Menschen.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 20. Von Sabine Reichle

Bereich Arbeit S_ 20Stromspar-Check_BeratungDer Stromspar-Check ist eine Erfolgsgeschichte: Mit dem Stromspar-Check unterstützt der Caritasverband in Stuttgart einkommensschwache Haushalte beim Energiesparen. Weniger Energieverbrauch ist gut für unser Klima und spart Geld in Haushalten und auf kommunaler Ebene. In Zahlen bedeutet dies, dass ca. 3.000 Haushalte gecheckt wurden. Dabei konnten die Haushalte im Durchschnitt jährlich 142 Euro an Energiekosten einsparen.

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Mehr als nur ein Lebensmittelmarkt

3cap markt obertürkheim neubrandtDie CAP-Märkte feierten 2014 ihr zehnjähriges Bestehen. CAP-Märkte sind Integrationsfirmen, in denen schwer behinderte Menschen einen Arbeitsplatz finden. Sie tragen zur Verbesserung der Nahversorgung bei, bringen mit ihrem Angebot Lebensqualität in urbane Randlagen.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 19. Von Sabine Reichle

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Droht der Lederschmiede nach 20 Jahren das Aus?

In den letzten Jahren wurden die Beschäftigungsmaßnahmen für benachteiligte und langzeitarbeitslose Menschen massiv gekürzt oder ganz gestrichen. Davon betroffen sind alle Qualifizierungsmaßnahmen des Stuttgarter Caritasverbandes, darunter auch die Lederschmiede.

Von Gisela Vey. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 02/2015, Seite 8-9.

S.8-9_Lederschmiede_1Das Programm der Lederschmiede heißt seit 1995 „Arbeit statt Drogen“ – doch wie lange noch? Angefangen hat die Werkstatt, in der aktuell trendige Taschen aus LKW-Plane, Recycling-Mesh-Plane und Filz gefertigt werden, mit 20 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Menschen, die aufgrund ihrer Drogenkrankheit arbeitslos waren, konnten sich mit einem Stellenumfang zwischen 50 und 100 Prozent ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Hier fanden sie eine sinnvolle Beschäftigung und einen ganz normalen Arbeitsalltag mit KollegInnen, Vorgesetzten, Anleitung und festen Arbeitszeiten.

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Hilfen für die Schwächsten: Stadt muss Verantwortung übernehmen

Von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt profitieren viele, aber nicht alle. In den letzten Jahren sind die staatlichen Hilfen für langzeitarbeitslose Menschen dramatisch zurückgegangen. Der Caritasverband für Stuttgart e.V. fordert nun, zusammen mit vier anderen Sozialunternehmen, mehr kommunale Verantwortung für langzeitarbeitslose Stuttgarter BürgerInnen.

Von Sabine Reichle. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 02/2015, Seite 4-7, sowie im Jahresbericht 2014/15, Seite 17-18.

S.7 neuEs ist eine Frage der Blickrichtung: Schaut man auf den Arbeitsmarkt zu den leistungsfähigen, jungen, gut ausgebildeten und gesunden Männern und Frauen, dann sieht man eine Arbeitslosenquote, die für Stuttgart im Jahresdurchschnitt für 2014 leicht auf 5,7 Prozent gesunken ist. Weitet man den Blick hin zu den Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, dann muss man feststellen: Vom guten Klima auf dem Arbeitsmarkt profitieren sie nicht. Ganz im Gegenteil: Ihre Situation verschlechtert sich trotz guter Konjunktur und ihre Zahl steigt. Gehörten im Jahr 2008 in Stuttgart 1.039 Menschen zur Zahl der Arbeitslosengeld II-BezieherInnen, so sind es aktuell 12.412 Menschen.

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Bisher 3.000 Stromspar-Checks in Stuttgart

von Bernd Schwarz, Projektleiter des Stromspar-Check

Der Serviceberater erläutert der Kundin das Ergebnis des Stromspar-Checks und gibt Tipps zum Nutzerverhalten. Foto: © SSC PLUS 2014

Der Serviceberater erläutert der Kundin das Ergebnis des Stromspar-Checks und gibt Tipps zum Nutzerverhalten. Foto: © SSC PLUS 2014

Die Aktion Stromspar-Check ist eine gemeinsame Aktion des Deutschen Caritasverbandes e.V. (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. Langzeitarbeitslose werden als Stromsparhelfer qualifiziert und erhalten so eine Chance auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Stuttgart ist eine von mittlerweile 150 Kommunen in Deutschland, in der dieser Dienst angeboten wird.

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Nachhaltig Geld und Ressourcen sparen

Doppelter Gewinn mit dem Stromspar-Check: Menschen helfen Menschen Energie zu sparen und bekommen dabei selbst eine Möglichkeit als ServiceberaterInnen für Energie- und Wassertechnik wieder Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seite 17. Von Sabine Reichle

S.17_Arbeit_DSC00289Ein Projekt, viele positive Ergebnisse: Mit dem Stromspar-Check unterstützt der Caritasverband für Stuttgart einkommensschwache Haushalte beim Energiesparen. Durchgeführt werden die Beratungen von langzeitarbeitslosen Menschen, die über ihre Tätigkeit als ServiceberaterInnen für Energie- und Wassertechnik die Chance auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben erhalten. Zu ihnen gehören sechs BürgerarbeiterInnen, sechs Menschen, die im Zuge der Förderung von Arbeitsverhältnissen nach §16e beschäftigt sind, ein Mitarbeiter im Rahmen der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) und zwei Ehrenamtliche.

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