Im Haus Martinus in Sicherheit

von Sabine Reichle (Text & Fotos)

Flüchtlinge Haus Martinus 07_09_2015 014Seit Sonntag, dem 6. September, haben 126 Menschen, die über Ungarn nach Deutschland einreisen durften, am frühen Morgen Schutz und eine Unterkunft im Haus Martinus in der Olgastraße gefunden. Zwei davon sind noch im Krankenhaus. Das ehemalige Alten- und Pflegeheim sollte eigentlich ab Oktober vorübergehend als reguläre Flüchtlingsunterkunft dienen. Jetzt ist es eine Notunterkunft für die Menschen, die sich hier – erschöpft nach ihrer langen Flucht – endlich ausruhen können. Sie werden jedoch nur einige Tage hier bleiben. Die Menschen kommen überwiegend aus Syrien, Afghanistan und Pakistan. Darunter sind etliche Familien mit kleinen Kindern, hauptsächlich junge Männer und rund zehn minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

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Flüchtlingshilfe beim Sommerfest der Begegnungen und beim Stadtteilfest Veielbrunnen

von Yvonne Rixecker aus der Flüchtlingshilfe unseres Bereiches Migration und Integration

Sommerfest der Begegnungen

7_Sommerfest Neckarpark_1.8.15Die Flüchtlingsunterkunft im Neckarpark gibt es nun seit zehn Monaten. Die Menschen sind angekommen. Angekommen in Deutschland, aber vor allem angekommen in Bad Cannstatt. Das haben sie auch der Hilfe der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen sowie den Einrichtungsverantwortlichen im Stadtteil zu verdanken. Grund genug für ein gemeinsames Sommerfest.

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„Dinge, die man sonst nur über die Medien mitbekommt, haben wir selbst erlebt…“

Flüchtlingshilfe Wilhelma

Besuch der “Wilhelma” mit Flüchtlingskindern

Tabea Klein und Catherine Stöckle, Projektpraktikantinnen unseres Bereiches Migration und Integration, studieren an der EH Ludwigsburg Internationale Soziale Arbeit. Beide haben für ein Semester eine Mädchengruppe im Alter von 10 bis 15 Jahre in der Flüchtlingsunterkunft Tunzhoferstraße geleitet. In einem mit Thomas Lamparter geführten Interview berichten sie von ihren Erfahrungen.

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Die Schönheit im Blick

von Alexandra Jerominek, Semesterpraktikantin in unserem Fachbereich Migration und
Integration

Jpeg

Ein besonderer Montagmorgen in der Gewerblichen Schule im Hoppenlau: Gespannt warteten Makrina Iosifidou, Lehrerin der angehenden Friseurinnen, sowie ihre Schülerinnen aus dem ersten Lehrjahr auf ihre internationalen Besucherinnen. Insgesamt vierzehn Flüchtlingsfrauen und einem Flüchtlingsmädchen aus Syrien, Serbien, China und anderen Herkunftsländern, die derzeit in einer Unterkunft im Stuttgarter Süden wohnhaft sind, boten sie am 20.7.2015 morgens und nachmittags ihre Dienste als Friseurinnen an.

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Brückenbauer: Damit die Hilfe ankommt

Bereich Migration Damit die Hilfe..Bild 015

Besuch im Deutschkurs unseres Bereiches Migration und Integration, Foto (c) as

Eine Stadt ist wie ein buntes Puzzle: Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, mit unterschiedlichen Geschichten und Begabungen leben hier zusammen. Eine große Herausforderung an die Stadtgesellschaft ist dabei die Integration der Menschen, die als Flüchtlinge in die Stadt kommen. Der Caritasverband für Stuttgart übernimmt hier eine wichtige Aufgabe.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 21-22. Von Sabine Reichle

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Jung, allein und fremd

Facebook Don Bosco5

Freies Zimmer im Don-Bosco-Haus

Junge Menschen, die vor Krieg und Not geflüchtet sind, sind in Deutschland oft vollkommen allein, in vielfacher Hinsicht fremd. Sie sprechen nur schlecht Deutsch, sind konfrontiert mit einer Kultur, die sie nicht verstehen. Und manche schaffen es zunächst nicht, brauchen Hilfe. Ein erster Ansprechpartner sind dabei die Fachberatungsstellen und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe im Caritasverband für Stuttgart.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 16. Von Sabine Reichle

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Gewerbliche Schulen bieten jungen Flüchtlingen Ausbildungschancen

von Jyldyz Umetalieva und Yvonne Rixecker, Sozialarbeiterinnen in der Tunzhoferstraße und im Neckarpark

Homepage der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau

Gewerblichen Schule Im Hoppenlau

Zum Schuljahr 2014/2015 wurden elf Flüchtlinge aus der Flüchtlingsunterkunft
Tunzhoferstr. an der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau aufgenommen. Die Flüchtlinge kommen aus Eritrea, Syrien, Kamerun und Afghanistan. Sie sind zwischen 18 und 30
Jahre alt. Sie sind nach Deutschland gekommen mit der Hoffnung, eine bessere Bildung
bzw. eine Arbeit zu bekommen. Für die Flüchtlinge in dieser Altersgruppe ist es nicht
einfach, eine schulische Maßnahme zu finden. Trotz zahlreicher Sprachförderungen
und Gesetzesänderungen im Bleiberecht verändert sich kaum etwas für die Flüchtlinge
in Ausbildung.

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