Jahresbericht 2014/15: Herausforderungen der Stadtgesellschaft

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Im Juli erschien unserer Jahresbericht 2014/15

Einblicke in unsere Arbeit bieten ausgewählte Beiträge aus unserem neu erschienen Jahresbericht 2014/15 auch auf unserem Blog. Von Sabine Reichle.

“Stadt-Land-Zukunft” lautet die aktuelle Jahreskampagne der Caritas. Anders als in den vorhergehenden Jahren haben wir uns mit dem vorliegenden Jahresbericht nicht an diesem Motto orientiert. Die aktuelle Kampagne passt einfach nicht in unsere Großstadt.

Wir haben unseren Schwerpunkt auf die spezifischen Herausforderungen gelegt, die soziale Arbeit in einer Großstadt hat. Wir fragen, wie die Stadtgesellschaft mit den Menschen umgeht, die nicht in das erfolgreiche Getriebe moderner, urbaner Lebenswelten passen?

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Vielfalt als Chance

Vorstand_Ahlert

Ulrich Ahlert

Die interkulturelle Öffnung zeigt sich auch in einer interreligiösen Offenheit unseres Verbandes.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seite 36. Von Ulrich Ahlert, Caritasdirektor

„Der Caritasverband für Stuttgart e.V. ist der Wohlfahrtsverband der Katholischen Kirche in Stuttgart.“ Alle Stellenausschreibungen des Verbandes sind mit diesem Satz überschrieben, der Fragen aufwirft: Werden nur KatholikInnen eingestellt? Können sich auch Menschen mit einer andern Religionszugehörigkeit bewerben?

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Freundes- und Förderkreis des Caleidoskop

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ Wir arbeiten mit unserem Freundes- und Förderkreis des Freiwilligenzentrums Caleidoskop am Bau der Windmühlen.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seite 29, Von unserer Redaktion.

caleidoskopUnser Freundes- und Förderkreis ist eine Form des bürgerschaftliches Engagements in der Stuttgarter Zivilgesellschaft. Er bietet allen Menschen, Firmen, Vereinen, Kirchengemeinden und anderen Institutionen, die sich den Themen Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement verbunden fühlen, eine Plattform. Seine Aufgabe ist vor allem die Beziehungspflege und die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure.

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Qualitätsentwicklung als Schlüssel einer gelingenden Ganztagsschule

HIP_7193[1]Der Beschluss des Gemeinderates der Landeshauptstadt Stuttgart zu einer flächendeckenden Einführung der Ganztagsgrundschule bis zum Jahr 2020 enthält anspruchsvolle pädagogische Ziele. Sie sind im verbindlichen „Rahmenkonzept zum Ausbau der Stuttgarter Grundschulen zu Ganztagsschulen“ dargestellt. Ob diese Ziele erreicht werden können, hängt im Wesentlichen von einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung ab.

Armin Biermann klein
Erstmals erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 26-28. Von Armin Biermann, Bereichsleiter Jugend- und Familienhilfe

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My home is my castle

Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf – einen Ort, der Schutz bietet, einen Raum, der Geborgenheit gibt. Wohnen heißt, ein Zuhause zu haben, wo Entfaltung, Ungestörtheit und Selbstbestimmung möglich sind. Keinen Raum zu haben bzw. Wohnraum verweigert zu bekommen bedeutet existentielle Not, so dass Wohnen zum sozialpolitischen Problem wird.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 22-25. Von Dr. Klaus Obert, Bereichsleiter Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen

S.22-25_SSH_IMG_8817„My home is my castle“, lautete die Antwort einer Klientin, die ich vor längerer Zeit fragte, was ihre Wohnung für sie bedeutet. Damit ist fast schon alles gesagt, aber eben nur fast. Ganz gleich, ob es sich um Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Erkrankungen oder mit einer Doppeldiagnose handelt: Über einen sicheren Wohnraum in Stuttgart zu verfügen, der auch noch bezahlbar ist, bedeutet für viele Menschen schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr – eigentlich erstaunlich in einer im Vergleich zu anderen Großstädten doch reichen Stadt. Warum ist dies so? Was kann/muss getan werden, um diese Ungerechtigkeit zu bewältigen?

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Inklusion: Im Zentrum steht der Mensch

HOP_7828Wie gelingt Inklusion? GemeinwesenarbeiterInnen übernehmen wichtige Aufgaben. Sie sind TüröffnerInnen in die Gesellschaft und AssistentInnen für Menschen mit Behinderung.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 20-21. Von Sabine Reichle

Braucht Inklusion nur die richtigen Gesetze und Angebote, damit alle Menschen gleiche Rechte haben und dort dabei sein können, wo sie das wollen? Profitieren derzeit wirklich alle Menschen von der Inklusion oder gibt es sogar VerliererInnen? Und was muss sich in den Köpfen verändern, damit Inklusion gelingen kann?
[…]

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Netzwerker im besten Sinne

Das Caritaszentrum im Bahnhof Möhringen bietet vielfältige Hilfen. Unterstützt und beraten werden Menschen mit ganz unterschiedlichen Problemlagen. Nicht die Einteilung in soziale Arbeitsfelder steht im Mittelpunkt, sondern der einzelne Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 18-19. Von Sabine Reichle

Bahnhof Möhringen_3Im Bahnhof Möhringen laufen auch heute noch im besten Sinne die Schienen zusammen: Im Caritaszentrum auf den Fildern arbeitet ein in terdisziplinäres Team von MitarbeiterInnen unter einem Dach. Hier hat die Wohnungslosenhilfe ihre Adresse und ebenso die Suchtberatung. Die MitarbeiterInnen unterstützen die Kirchengemeinden in ihrer gemeinwesenorientierten Arbeit und bieten Sprachkurse für MigrantInnen an. Auch das Team der mobilen Jugendarbeit für acht bis 13jährige Kinder hat hier sein Büro.

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