Orte und Menschen, auf die Verlass ist

Gestrauchelt, den Anschluss verpasst, das Leben nicht in den Griff bekommen – schwierige Situa­ tionen gehören zum Leben. Oft lassen sie sich nicht ohne Unterstützung meistern. Dann ist es hilf­ reich, wenn es Zufluchtsorte gibt, die Hoffnung in die Herzen bringen und Perspektiven aufzeigen. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2015

CvO_4-2015_Seite-4Gute Zeiten, schlechte Zeiten gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch im realen Leben. Doch da lassen sich Probleme oft nicht so schnell und einfach lösen, wie es das Drehbuch vorschreibt. Da steht man nach einem Sturz nicht immer sofort wie­ der auf, rückt das Krönchen zurecht und geht weiter. Da lassen sich Krisen, Sorgen, Ängste oder Verluste nicht ohne Hilfe und Beistand bewältigen. Continue reading

Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Soziale Arbeit in einer Großstadt und die Arbeit der Wohlfahrtsverbände mit den randständigen gesellschaftlichen Schichten spätkapitalistischer, postmoderner gesellschaftlicher Verhältnisse wurde ab den 70er Jahren ausgebaut. Sie wurde intensiviert und hat sich zu einem hochkomplexen Hilfenetz ausdifferenziert.

Obert

Dr. Klaus Obert

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 26-29. von Dr. Klaus Obert, Bereichsleitung unserer Sucht- und Sozialpsychiatrischen Hilfen

Gesellschaftliche Verhältnisse, und damit die bestimmenden Rahmenbedingungen des Sozial- und Gesundheitsbereiches, befinden sich in kontinuierlicher Veränderung. Auf die zunehmenden Pathologien, welche diese hervorruft, sucht und findet Soziale Arbeit Antworten. Gleichzeitig nimmt sie aber auch im Sinne der offensiven Einmischung Einfluss. Immer wieder geht es um die Frage, wie es gelingen kann, kritisch auf die Verhältnisse Einfluss zu nehmen mit dem Ziel, im konkreten Einzelfall zu mehr Teilhabe, Gerechtigkeit, Lebensqualität und Demokratie beizutragen.

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Netzwerker im besten Sinne

Das Caritaszentrum im Bahnhof Möhringen bietet vielfältige Hilfen. Unterstützt und beraten werden Menschen mit ganz unterschiedlichen Problemlagen. Nicht die Einteilung in soziale Arbeitsfelder steht im Mittelpunkt, sondern der einzelne Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 18-19. Von Sabine Reichle

Bahnhof Möhringen_3Im Bahnhof Möhringen laufen auch heute noch im besten Sinne die Schienen zusammen: Im Caritaszentrum auf den Fildern arbeitet ein in terdisziplinäres Team von MitarbeiterInnen unter einem Dach. Hier hat die Wohnungslosenhilfe ihre Adresse und ebenso die Suchtberatung. Die MitarbeiterInnen unterstützen die Kirchengemeinden in ihrer gemeinwesenorientierten Arbeit und bieten Sprachkurse für MigrantInnen an. Auch das Team der mobilen Jugendarbeit für acht bis 13jährige Kinder hat hier sein Büro.

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