Mobile Jugendarbeit verbindet Kontinente

von Torsten Juchem, Jonas Puhm und Sarah Wimmer aus unserer Mobilen Jugendarbeit

Mobile Jugendarbeit2In Stuttgart daheim, in der Welt zuhause! Das trifft auf das Konzept der Mobilen Jugendarbeit zu, das sich in den 1960er Jahren in Stuttgart entwickelt hat und schon seit vielen Jahren über die deutschen Grenzen hinaus erfolgreich praktiziert wird. Für Jugendliche, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind und die zu anderen (hochschwelligeren) Unterstützungsangeboten keinen direkten Zugang finden.
Im ostafrikanischen Land Kenia leitet der kenianische Sozialarbeiter Davies Okombo seit Herbst 2014 das erste afrikanische Modellprojekt für Mobile Jugendarbeit. In der westkenianischen Stadt Kisumu, die mit über 300.000 Einwohnerinnen die drittgrößte Stadt des Landes ist, sind die Herausforderungen der Jugendarbeit immens.

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Vietnamesische Auszubildende verstärken unsere Pflegeheime

Altenhilfe2 von Joachim Treiber, Hausleitung unseres Hauses Adam Müller-Guttenbrunn

Am Montag, den 14. September war ein reges Treiben auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Delegationen mehrerer Stuttgarter Altenhilfeträger waren anwesend, um ihre zukünftigen Auszubildenden in Empfang zu nehmen.

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Stuttgarter Caritasverband beim “Forum Zukunft” der Hochschule Esslingen

Flyer_Forum_Zukunft-001von Britta Schymura und Maren Sonne aus unserem Sozialpsychiatrischer Wohnverbund im Bereich Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen

Wie geht es weiter nach dem Studium? Welches Arbeitsfeld interessiert mich? Was gibt es für Träger und was machen die eigentlich genau? Diese und viele andere Fragen wurden beim „Forum Zukunft“ am 12.5.2015 in der FH Esslingen gestellt und (hoffentlich) auch beantwortet.

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Gewerbliche Schulen bieten jungen Flüchtlingen Ausbildungschancen

von Jyldyz Umetalieva und Yvonne Rixecker, Sozialarbeiterinnen in der Tunzhoferstraße und im Neckarpark

Homepage der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau

Gewerblichen Schule Im Hoppenlau

Zum Schuljahr 2014/2015 wurden elf Flüchtlinge aus der Flüchtlingsunterkunft
Tunzhoferstr. an der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau aufgenommen. Die Flüchtlinge kommen aus Eritrea, Syrien, Kamerun und Afghanistan. Sie sind zwischen 18 und 30
Jahre alt. Sie sind nach Deutschland gekommen mit der Hoffnung, eine bessere Bildung
bzw. eine Arbeit zu bekommen. Für die Flüchtlinge in dieser Altersgruppe ist es nicht
einfach, eine schulische Maßnahme zu finden. Trotz zahlreicher Sprachförderungen
und Gesetzesänderungen im Bleiberecht verändert sich kaum etwas für die Flüchtlinge
in Ausbildung.

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Kein Nischencafé mehr

S.9_LesBar_Nov.2011 019An sechs Wochentagen bedient im barrierefreien Café LesBar in der Stuttgarter Stadtbibliothek ein freundliches Service-Team aus MitarbeiterInnen mit und ohne Behinderung. Der direkte Kontakt mit den Gästen ist manchmal eine Herausforderung, an der das Personal gerne wächst.

Von Ansgar Skoda. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 02/2014, Seite 9.

Ein begehrter Arbeitsplatz ist es, im 8. Stock der Stadtbibliothek zentral gelegenen Café LesBar zu bedienen. Aus hohen Fenstern eröffnet sich im lichten Café ein weiter Blick auf Stuttgart. Das Café mit 40 Sitzplätzen ermöglicht als Außenstelle der Neckartalwerkstätten Menschen mit Behinderung die Eingliederung in die Arbeitswelt. Von Montags bis Samstags hat es von zehn bis 18 Uhr geöffnet und zehn fest angestellte Beschäftigte arbeiten im Zwei-Schichten-Betrieb jeweils siebeneinhalb Stunden täglich.

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Arbeit ist mehr als nur Geld verdienen

Der Caritasverband für Stuttgart kämpft um die Hilfen für langzeitarbeitslose Menschen.

Von Sabine Reichle. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 01/2014, Seiten 6-7.

© Caritasverband StuttgartSeit 2011 werden die Mittel für langzeitarbeitslose Menschen massiv gekürzt. Damit fällt eine wichtige Hilfe für die Menschen weg, die ohne Ausbildung sind, lange schon ohne Arbeit, psychisch krank oder Drogenprobleme haben. Sie gehören zu denen, die auch bei einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt keine oder wenig Chancen haben. Dabei wollen die meisten von ihnen aber arbeiten, weiß der Leiter des Bereichs Arbeit Edgar Heimerdinger. Denn Arbeit ist mehr als Geld verdienen: 90 bis 95 Prozent der Beschäftigten sagen, die Arbeitsmaßnahmen des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. seien „äußerst wichtig für sie“. Durch sie bekommt ihr Tag eine Struktur und ihr Leben Sinn.

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