Orte und Menschen, auf die Verlass ist

Gestrauchelt, den Anschluss verpasst, das Leben nicht in den Griff bekommen – schwierige Situa­ tionen gehören zum Leben. Oft lassen sie sich nicht ohne Unterstützung meistern. Dann ist es hilf­ reich, wenn es Zufluchtsorte gibt, die Hoffnung in die Herzen bringen und Perspektiven aufzeigen. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2015

CvO_4-2015_Seite-4Gute Zeiten, schlechte Zeiten gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch im realen Leben. Doch da lassen sich Probleme oft nicht so schnell und einfach lösen, wie es das Drehbuch vorschreibt. Da steht man nach einem Sturz nicht immer sofort wie­ der auf, rückt das Krönchen zurecht und geht weiter. Da lassen sich Krisen, Sorgen, Ängste oder Verluste nicht ohne Hilfe und Beistand bewältigen. Continue reading

Ein Plus für die Teilhabe

Im Kampf gegen die Folgen von Sucht und Abhängigkeit bekommt der Stuttgarter Caritasverband jetzt Unterstützung: den Biopharmakonzern AbbVie und die Deutsche Leberhilfe. Gemeinsam wurde das Aktionsbündnis „PLUS“ gestartet. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 9.

Logo Aktionsbündnis PlusMenschen, die Drogen konsumieren, führen ein riskantes Leben. Die Abhängigkeit produziert eine Menge vielschichtiger Probleme: medizinisch, psychisch, sozial. Im Klartext heißt das: gesundheitliche Schäden, zerstörte Partnerschaften und Familien, gesellschaftlicher Abstieg durch Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit. Die Sucht bestimmt den Tagesablauf, das gesamte Handeln, Denken und Fühlen.

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Offene Druckwerkstatt im High Noon

Jeden Freitag gibt es für KlientInnen unseres Bereiches Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen von 10 bis 14 Uhr in der Lazarettstraße 8 die Möglichkeit, in einer Druckwerkstatt kreativ zu werden. Dieser Beitrag von Ansgar Skoda erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 8.

Social Media IMG_3227Unser Kontaktcafé High Noon für Substituierte und Drogenabhängige bietet nicht nur einen günstigen Mittagstisch für einen Euro pro Portion, zahlreiche niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Wasch- und Duschmöglichkeiten, sondern seit einigen Monaten auch ein einmal wöchentliches Kreativangebot in einer neu eingerichteten Werkstatt.

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Stuttgarter Caritasverband beim “Forum Zukunft” der Hochschule Esslingen

Flyer_Forum_Zukunft-001von Britta Schymura und Maren Sonne aus unserem Sozialpsychiatrischer Wohnverbund im Bereich Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen

Wie geht es weiter nach dem Studium? Welches Arbeitsfeld interessiert mich? Was gibt es für Träger und was machen die eigentlich genau? Diese und viele andere Fragen wurden beim „Forum Zukunft“ am 12.5.2015 in der FH Esslingen gestellt und (hoffentlich) auch beantwortet.

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Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Soziale Arbeit in einer Großstadt und die Arbeit der Wohlfahrtsverbände mit den randständigen gesellschaftlichen Schichten spätkapitalistischer, postmoderner gesellschaftlicher Verhältnisse wurde ab den 70er Jahren ausgebaut. Sie wurde intensiviert und hat sich zu einem hochkomplexen Hilfenetz ausdifferenziert.

Obert

Dr. Klaus Obert

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 26-29. von Dr. Klaus Obert, Bereichsleitung unserer Sucht- und Sozialpsychiatrischen Hilfen

Gesellschaftliche Verhältnisse, und damit die bestimmenden Rahmenbedingungen des Sozial- und Gesundheitsbereiches, befinden sich in kontinuierlicher Veränderung. Auf die zunehmenden Pathologien, welche diese hervorruft, sucht und findet Soziale Arbeit Antworten. Gleichzeitig nimmt sie aber auch im Sinne der offensiven Einmischung Einfluss. Immer wieder geht es um die Frage, wie es gelingen kann, kritisch auf die Verhältnisse Einfluss zu nehmen mit dem Ziel, im konkreten Einzelfall zu mehr Teilhabe, Gerechtigkeit, Lebensqualität und Demokratie beizutragen.

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Offene Druckwerkstatt im High Noon

5_Druckwerkstatt High Noon_0006Kreative Druckwerkstatt: Jeden Freitag wird von 10 bis 14 Uhr im High Noon in der Lazarettstraße 8 kreativ gedruckt.

Aktuelles aus unserem Bereich Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen

Die Radierung – Albrecht Dürer kannte sie bereits bestens – ein künstlerisches Handwerk aus den Anfängen der Geschichte des „Druckes“, ist ein Tiefdruck. Gearbeitet wird auf Kupferplatten und gedruckt wird auf Papier. Es kann aber auch auf Stoff gedruckt werden, z.B. auf Taschen und Shirts.

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Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz für Baden-Württemberg seit Januar 2015 in Kraft

Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten – Landtag – Drucksache 15/6129

Psychisch-Kranken-Hilfegesetz

Das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz beim Beteiligungsportal Baden Württemberg

von Dr. Klaus Obert,
Bereichsleitung unserer
Sucht- und Sozialpsychiatrischen Hilfen

Nun endlich auch in Baden-Württemberg: Das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz ist seit Januar diesen Jahres in Kraft. Obwohl es von allen beteiligten Akteuren (Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Bürgerhelfer und den Professionellen) seit 20 Jahren gefordert wird, ermöglichte erst die neue Landesregierung die Erarbeitung eines Gesetzes und seine Umsetzung und hielt dies im Koalitionsvertrag fest. Die Vorgänger-Regierungen haben immer unter fadenscheiniger Begründung die Einführung eines Gesetzes abgelehnt.

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