Wohnen sichert Teilhabe

Der Caritasverband für Stuttgart ist auf dem hart umkämpften städtischen Wohnungsmarkt ein verlässlicher Geschäftspartner für ImmobilienbesitzerInnen geworden. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 6-7.

S.6-7_Wohnen(18)Die Probleme sind hinlänglich bekannt: Wohnraum in Stuttgart ist knapp, Wohnen in Stuttgart ist teuer, und es fehlen vor allem preiswerte Sozialwohnungen. Auch die Gründe für diese Situation sind kein Geheimnis: In der Vergangenheit reduzierten Bund, Land und Stadt die Förderungen des sozialen Mietwohnungsbaus, und viele alte Sozialbindungen laufen aus. Deshalb fallen pro Jahr immer mehr sozial geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung als neu gebaute hinzukommen. Die bisherigen Bemühungen konnten diesen Trend nicht stoppen, und die neuen Maßnahmen und Planungen greifen noch nicht.

Continue reading

Fest (-essen allein) im Carlo

CSH_Sommerfest 2015_1514

Theatervorführung beim Sommerfest

von Johannes Kucher aus unserem Carlo-Steeb-Haus

Das Sommerfest im Carlo-Steeb-Haus ist seit Jahrzehnten Tradition. An einem Donnerstag im Juli versammeln sich Bewohner, MitarbeiterInnen und Gäste im Garten des Carlo-Steeb-Hauses um gemeinsam zu feiern. So auch dieses Jahr. Das Datum der Wahl hieß der 23. Juli.

Continue reading

Jung, allein und fremd

Facebook Don Bosco5

Freies Zimmer im Don-Bosco-Haus

Junge Menschen, die vor Krieg und Not geflüchtet sind, sind in Deutschland oft vollkommen allein, in vielfacher Hinsicht fremd. Sie sprechen nur schlecht Deutsch, sind konfrontiert mit einer Kultur, die sie nicht verstehen. Und manche schaffen es zunächst nicht, brauchen Hilfe. Ein erster Ansprechpartner sind dabei die Fachberatungsstellen und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe im Caritasverband für Stuttgart.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 16. Von Sabine Reichle

Continue reading

Wohnraum für alle

Best AWS Wohnraum für alle Wohnen in Stuttgart Es gibt sie: die Menschen, die sich die Wohnungen leisten können, in denen man zu zweit auf 150 Quadratmetern lebt. Und es gibt sie: Menschen, die über die Hälfte ihres kargen Lohnes in ihre Miete investieren müssen oder gar keine bezahlbare Wohnung finden. Wege aus dieser Wohnungsnot sucht der Caritasverband für Stuttgart.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 14-15. Von Sabine Reichle

Continue reading

Frauenpension: Ein menschenwürdiges Zuhause

S.4-5_20 Jahre Frauenpension 056

Die Künstlerin Gaby B.: Selbstbewusste Frauen im Porträt

„Hier kann ich einfach da sein.“ Gaby B., Bewohnerin der Frauenpension im Cannstatter Veielbrunnenweg, beschreibt, was die Frauenpension ist: Ein niedrigschwelliges Wohnangebot, das sie in einer Notlage und ohne große Vorbedingungen annehmen können. Im Herbst feierte die Frauenpension des Stuttgarter Caritasverbandes ihr 20jähriges Bestehen.

Von Sabine Reichle. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 04/2014, Seite 4-5.

Continue reading

My home is my castle

Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf – einen Ort, der Schutz bietet, einen Raum, der Geborgenheit gibt. Wohnen heißt, ein Zuhause zu haben, wo Entfaltung, Ungestörtheit und Selbstbestimmung möglich sind. Keinen Raum zu haben bzw. Wohnraum verweigert zu bekommen bedeutet existentielle Not, so dass Wohnen zum sozialpolitischen Problem wird.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 22-25. Von Dr. Klaus Obert, Bereichsleiter Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen

S.22-25_SSH_IMG_8817„My home is my castle“, lautete die Antwort einer Klientin, die ich vor längerer Zeit fragte, was ihre Wohnung für sie bedeutet. Damit ist fast schon alles gesagt, aber eben nur fast. Ganz gleich, ob es sich um Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Erkrankungen oder mit einer Doppeldiagnose handelt: Über einen sicheren Wohnraum in Stuttgart zu verfügen, der auch noch bezahlbar ist, bedeutet für viele Menschen schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr – eigentlich erstaunlich in einer im Vergleich zu anderen Großstädten doch reichen Stadt. Warum ist dies so? Was kann/muss getan werden, um diese Ungerechtigkeit zu bewältigen?

Continue reading

Netzwerker im besten Sinne

Das Caritaszentrum im Bahnhof Möhringen bietet vielfältige Hilfen. Unterstützt und beraten werden Menschen mit ganz unterschiedlichen Problemlagen. Nicht die Einteilung in soziale Arbeitsfelder steht im Mittelpunkt, sondern der einzelne Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 18-19. Von Sabine Reichle

Bahnhof Möhringen_3Im Bahnhof Möhringen laufen auch heute noch im besten Sinne die Schienen zusammen: Im Caritaszentrum auf den Fildern arbeitet ein in terdisziplinäres Team von MitarbeiterInnen unter einem Dach. Hier hat die Wohnungslosenhilfe ihre Adresse und ebenso die Suchtberatung. Die MitarbeiterInnen unterstützen die Kirchengemeinden in ihrer gemeinwesenorientierten Arbeit und bieten Sprachkurse für MigrantInnen an. Auch das Team der mobilen Jugendarbeit für acht bis 13jährige Kinder hat hier sein Büro.

Continue reading