Ein Plus für die Teilhabe

Im Kampf gegen die Folgen von Sucht und Abhängigkeit bekommt der Stuttgarter Caritasverband jetzt Unterstützung: den Biopharmakonzern AbbVie und die Deutsche Leberhilfe. Gemeinsam wurde das Aktionsbündnis „PLUS“ gestartet. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 9.

Logo Aktionsbündnis PlusMenschen, die Drogen konsumieren, führen ein riskantes Leben. Die Abhängigkeit produziert eine Menge vielschichtiger Probleme: medizinisch, psychisch, sozial. Im Klartext heißt das: gesundheitliche Schäden, zerstörte Partnerschaften und Familien, gesellschaftlicher Abstieg durch Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit. Die Sucht bestimmt den Tagesablauf, das gesamte Handeln, Denken und Fühlen.

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Offene Druckwerkstatt im High Noon

Jeden Freitag gibt es für KlientInnen unseres Bereiches Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen von 10 bis 14 Uhr in der Lazarettstraße 8 die Möglichkeit, in einer Druckwerkstatt kreativ zu werden. Dieser Beitrag von Ansgar Skoda erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 8.

Social Media IMG_3227Unser Kontaktcafé High Noon für Substituierte und Drogenabhängige bietet nicht nur einen günstigen Mittagstisch für einen Euro pro Portion, zahlreiche niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Wasch- und Duschmöglichkeiten, sondern seit einigen Monaten auch ein einmal wöchentliches Kreativangebot in einer neu eingerichteten Werkstatt.

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Wohnen sichert Teilhabe

Der Caritasverband für Stuttgart ist auf dem hart umkämpften städtischen Wohnungsmarkt ein verlässlicher Geschäftspartner für ImmobilienbesitzerInnen geworden. Dieser Beitrag von Gisela Vey erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 6-7.

S.6-7_Wohnen(18)Die Probleme sind hinlänglich bekannt: Wohnraum in Stuttgart ist knapp, Wohnen in Stuttgart ist teuer, und es fehlen vor allem preiswerte Sozialwohnungen. Auch die Gründe für diese Situation sind kein Geheimnis: In der Vergangenheit reduzierten Bund, Land und Stadt die Förderungen des sozialen Mietwohnungsbaus, und viele alte Sozialbindungen laufen aus. Deshalb fallen pro Jahr immer mehr sozial geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung als neu gebaute hinzukommen. Die bisherigen Bemühungen konnten diesen Trend nicht stoppen, und die neuen Maßnahmen und Planungen greifen noch nicht.

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Eine Stadt für alle

Wenn immer mehr Menschen alt werden, steigt auch die Zahl der altersbedingten Krankheiten. In Bad Cannstatt haben sich im Netzwerk „Demenzfreundliches Bad Cannstatt“ mittlerweile 20 ProjektpartnerInnen zusammengeschlossen, die sich für eine lebenswerte Stadt für alle einsetzen. Dieser Beitrag von Sabine Reichle erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 5.

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Foto: Deutscher Caritasverband e.V./ KNA-Bild

Immer mehr Menschen werden alt. Viele genießen ihr Leben bis ins hohe Alter, sind gesund und geistig aktiv. Aber der demografische Wandel führt auch dazu, dass die Zahl der altersbedingten Krankheiten steigt. So leben in Stuttgart rund 7.000 demenzkranke Menschen. Zwei Drittel von ihnen leben zu Hause, ein Drittel in stationären Einrichtungen.

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Eine Kooperation, die Wirkung zeigt

S.4-5_Logo-Demenzfreundliches-Bad-CannstattDr. med. Katrin Gebicke von der Bürgerstiftung Stuttgart moderiert den Runden Tisch in der Projektgruppe „Demenzfreundliches Bad Cannstatt“. Die Fragen zu den Aufgaben und Zielen sowie zur Zusammenarbeit stellt Sabine Reichle. Dieses Interview erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 03/2015, Seite 4.

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„TREFFPUNKT 89er“ holen Bronze in Los Angeles

von Doris Kretzschmar (Text & Fotos) aus unserer Bildungs- und Begegnungsstätte Treffpunkt für Menschen mit Behinderung

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Siegerehrung und die überglücklichen Bronze-MedaillengewinnerInnen

Das Unified-Basketballteam Germany kehrt mit einem dritten Platz von den Special Olympics World Games aus den USA zurück 194 Athletinnen und ihre Betreuerinnen umfasste die deutsche Delegation bei den Special Olympic World Games in Los Angeles, den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung. Und unter ihnen präsentierte sich das nominierte Basketballteam „TREFFPUNKT 89er“ beeindruckend und erfolgreich.

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Im Haus Martinus in Sicherheit

von Sabine Reichle (Text & Fotos)

Flüchtlinge Haus Martinus 07_09_2015 014Seit Sonntag, dem 6. September, haben 126 Menschen, die über Ungarn nach Deutschland einreisen durften, am frühen Morgen Schutz und eine Unterkunft im Haus Martinus in der Olgastraße gefunden. Zwei davon sind noch im Krankenhaus. Das ehemalige Alten- und Pflegeheim sollte eigentlich ab Oktober vorübergehend als reguläre Flüchtlingsunterkunft dienen. Jetzt ist es eine Notunterkunft für die Menschen, die sich hier – erschöpft nach ihrer langen Flucht – endlich ausruhen können. Sie werden jedoch nur einige Tage hier bleiben. Die Menschen kommen überwiegend aus Syrien, Afghanistan und Pakistan. Darunter sind etliche Familien mit kleinen Kindern, hauptsächlich junge Männer und rund zehn minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

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