Vietnamesische Auszubildende verstärken unsere Pflegeheime

Altenhilfe2 von Joachim Treiber, Hausleitung unseres Hauses Adam Müller-Guttenbrunn

Am Montag, den 14. September war ein reges Treiben auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Delegationen mehrerer Stuttgarter Altenhilfeträger waren anwesend, um ihre zukünftigen Auszubildenden in Empfang zu nehmen.

Continue reading

„Dinge, die man sonst nur über die Medien mitbekommt, haben wir selbst erlebt…“

Flüchtlingshilfe Wilhelma

Besuch der “Wilhelma” mit Flüchtlingskindern

Tabea Klein und Catherine Stöckle, Projektpraktikantinnen unseres Bereiches Migration und Integration, studieren an der EH Ludwigsburg Internationale Soziale Arbeit. Beide haben für ein Semester eine Mädchengruppe im Alter von 10 bis 15 Jahre in der Flüchtlingsunterkunft Tunzhoferstraße geleitet. In einem mit Thomas Lamparter geführten Interview berichten sie von ihren Erfahrungen.

Continue reading

Brückenbauer: Damit die Hilfe ankommt

Bereich Migration Damit die Hilfe..Bild 015

Besuch im Deutschkurs unseres Bereiches Migration und Integration, Foto (c) as

Eine Stadt ist wie ein buntes Puzzle: Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, mit unterschiedlichen Geschichten und Begabungen leben hier zusammen. Eine große Herausforderung an die Stadtgesellschaft ist dabei die Integration der Menschen, die als Flüchtlinge in die Stadt kommen. Der Caritasverband für Stuttgart übernimmt hier eine wichtige Aufgabe.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seite 21-22. Von Sabine Reichle

Continue reading

Zukunft gestalten – sozialen Ausgleich schaffen

Caritasdirektor Ulrich Ahlert beendet im Sommer 2015 seinen aktiven Dienst im Caritasverband für Stuttgart. Im Gespräch mit unserem Pressesprecher Friedemann Müns-Österle blickt er auf 15 Jahre Caritasarbeit in der Landeshauptstadt zurück.

Erstmals erschienen im Jahresbericht 2014/15, Seiten 8-11.

Ulrich Ahlert

Ulrich Ahlert

Herr Ahlert, seit dem Jahr 2000 sind Sie Vorstand des Caritasverbandes für Stuttgart. In diesem Sommer gehen Sie in den Ruhestand. Wenn Sie auf die vergangenen fünfzehn Jahre zurückblicken, welchen Stellenwert hatten soziale Themen in Stuttgart vor fünfzehn Jahren, welchen haben sie heute?

Ulrich Ahlert: Wenn ich zurückschaue dann würde ich sagen, dass Stuttgart über die vielen Jahre hinweg eine soziale Stadt geblieben ist, die sich um eine gute soziale Grundversorgung der Menschen und um ein hohes Maß an Integration bemüht. Wo die Verantwortlichen auch bereit sind, sich verschärfende soziale Konflikte und Problemlagen anzupacken. Natürlich gab es Unterschiede in der Gewichtung, auch bedingt durch politische Mehrheiten, aber ich glaube, diese Grundhaltung einer liberal und offen geführten Großstadt ist geblieben. Eine Grundhaltung, die aus meiner Sicht am stärksten Oberbürgermeister Rommel, den ich persönlich noch erlebt habe, geprägt hat.

Continue reading

Droht der Lederschmiede nach 20 Jahren das Aus?

In den letzten Jahren wurden die Beschäftigungsmaßnahmen für benachteiligte und langzeitarbeitslose Menschen massiv gekürzt oder ganz gestrichen. Davon betroffen sind alle Qualifizierungsmaßnahmen des Stuttgarter Caritasverbandes, darunter auch die Lederschmiede.

Von Gisela Vey. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 02/2015, Seite 8-9.

S.8-9_Lederschmiede_1Das Programm der Lederschmiede heißt seit 1995 „Arbeit statt Drogen“ – doch wie lange noch? Angefangen hat die Werkstatt, in der aktuell trendige Taschen aus LKW-Plane, Recycling-Mesh-Plane und Filz gefertigt werden, mit 20 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Menschen, die aufgrund ihrer Drogenkrankheit arbeitslos waren, konnten sich mit einem Stellenumfang zwischen 50 und 100 Prozent ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Hier fanden sie eine sinnvolle Beschäftigung und einen ganz normalen Arbeitsalltag mit KollegInnen, Vorgesetzten, Anleitung und festen Arbeitszeiten.

Continue reading

Verlorene Vergangenheit und geraubte Zukunft

Das (Ein-)Leben in der neuen deutschen Heimat wird Flüchtlingen nicht leicht gemacht. Statt der Abwehr, die immer noch in vielen Bereichen der Asylpolitik vorherrscht, muss eine Willkommenskultur geschaffen werden, die dazu befähigt, sich eine neue Existenz aufbauen zu können.

Erstmals ungekürzt erschienen im Jahresbericht 2013/14, Seiten 8-11. Von Gisela Vey

Kein Mensch vS.8-11_ci_syrian refugeeserlässt ohne Not seine Heimat. Seit jeher sind Flüchtlinge von der Sehnsucht nach einem sicheren Leben erfüllt. Sie entfliehen Terror, Unterdrückung und politischer Verfolgung und hoffen auf eine bessere Zukunft ohne Bedrohung und ständige Angst. Doch Europa will sie nicht. Seit die Europäische Union ihre Asylpolitik mit der Dublin-II-Verordnung von 2003 an die Außengrenzen verlagert hat, gehen die Grenzstaaten rigoros gegen illegale Einwanderer vor. Nicht wenige bezahlen ihre Flucht mit dem Leben.

Continue reading

In Stuttgart zuhause oder nur geduldet?

Wie steht es um die Willkommenskultur für Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Stuttgart?

von Gisela Vey. Dieser Artikel erschien erstmals in der Caritas vor Ort, Ausgabe 01/2014, Seiten 8-9.

Seit einiger Zeit wird wieder verstärkt über Asylpolitik, Zuwanderung und Flüchtlingskontingente diskutiert. Die Schreckensbilder von Lampedusa haben Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Weihnachtsansprache dazu veranlasst, die Deutschen zu mehr Offenheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und AsylbewerberInnen aufzurufen: „Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Krieg und Hunger, Verfolgung und Not. … Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?“

Continue reading